Ausflug der Feldkirchener Sozialdemokraten nach Landau

Unter dem Motto Kultur und Politik führte der diesjährige Ausflug der Feldkirchener Sozialdemokraten unter der Leitung der OV-Vorsitzenden Hannelore Gröhbühl und OV-Geschäftsführer Peter Hilbich nach Landau.

Dort empfing der Bürgermeister Lukas Hartmann die Teilnehmer im alten Rathaussaal der Stadt. Eindrucksvoll berichtete Lukas Hartmann über die Entwicklung der Festungsstadt Landau, die im Laufe der Geschichte die Herrschaft von Preußen, Franzosen und Bayern überstanden hat, die sie prägten und wie sie zur heutigen pfälzischen Universitätsstadt wurde.

 

Aber auch die Herausforderungen unserer Zeit wurden vom Bürgermeister geschildert wie die Leerstandsproblematik im Stadtkern. Er erklärte das Wortungetüm „Zweckentfremdungsverbotssatzung“, mit dem Landau – als einige der wenigen Städte bundesweit – versucht, dem Wohnungsnotstand beizukommen. Dabei hilft eine private Leerstandsinitiative, die sogenanntes Zwischenwohnen ermöglicht, wovon Vermieter und Mieter profitieren.

 

Hannelore Gröhbühl bedankte sich für den herzlichen Empfang im Rathaus mit einem Buchgeschenk über Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der mit der Idee und seinem Werk dem Slogan „Einer für alle – alle für einen“ Leben einhauchte und aktueller denn je ist.

 

Es blieb aber auch genügend Zeit, Landau auf eigene Faust zu erkunden, bevor die Stadtführer nochmals auf die Vergangenheit der pfälzischen Kleinstadt eingingen und der Heimweg wieder angetreten wurde.

 

Den Abschluss des ereignisreichen Tages bildete die Einkehr in ein rheinisches Landgasthaus, wobei sich die Teilnehmer einig waren, dass sie eine gelungene Symbiose zwischen Politik und Kultur mit der SPD Feldkirchen erlebt haben.